Bodynamic Foundation



Entwicklungstrauma Therapeutische Jahresgruppe

Das nächste Training startet im Oktober 2026 - buche Deinen Platz jetzt  - auf 26 Teilnehmende begrenzt!


 

1. Modul       22. bis 25. Oktober 2026                       Michael
                        Existenz und Leben

 

2. Modul      10. bis 13. Dezember 2026                   Michael

                        Bindung und Bedürfnisse


3. Modul       18. bis 21. Februar 2027                       Michael
                         Autonomie und Selbstständigkeit


4. Modul       22. bis 25. April 2027                             Michael

                         Wille und Selbstausdruck


5. Modul       24. bis 27. Juni 2027                             Ditte
                         Liebe und Sinnlichkeit


6. Modul       02. bis 04. September 2027               Michael
                         Zugehörigkeit und Leistung 

 

Unterrichtszeiten auf Anfrage

bei der Veranstaltungsorganisatorin Vanessa Heschl

[email protected]

oder unter +49 (0) 162 376 44 81

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Veranstaltungsort:

Modul 1 bis 6 in der Mohr-Villa, München Freimann

 

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Bodynamic Foundation Jahresgruppe

Bodynamic

 

ist ein innovativer Ansatz der somatischen Entwicklungspsychologie und eine anerkannte Körperpsychotherapie (EABP).

Ein besonderer Fokus liegt auf der Qualität des Kontaktes und den Resonanz­phänomenen zwischen Klient und Therapeut. Dem „kongruenten Spiegeln und aktiven Nach­spüren“ auf Seiten des Therapeuten kommt hierbei eine entscheidende Rolle zu.

Dabei bezieht Bodynamic den Körper in einzigartiger Weise in die therapeutische Arbeit und Heilung von Entwicklungstrauma sowie Traumafolgestörungen mit ein.

 

Das Charakter Struktur Modell

 

Im Mittelpunkt dieser Therapeutischen Jahrsgruppe steht die Entwicklung von Charakterstrukturen durch die Ausein­an­der­setzung mit spezifischen Bedürfnissen und Heraus­forderungen in den ein­zelnen Entwicklungsphasen. Hier hat Bodynamic in einzigartiger Weise in einer 25-jährigen empirischen Studie das differenzierteste Modell von Charakterstrukturen im Bereich der modernen Psychotherapie-Schulen entwickelt. Es beschreibt die kindliche Entwicklung in 7 Phasen vom 2. Trimester in utero bis zum 13. Lebensjahr.

 

Rolle von Entwicklungstraumata

 

Bei der Entstehung und Fixierung dieser Strukturen spielen Entwicklungs­traumata eine entscheidende Rolle. Frühe Entwicklungstraumata entstehen z.B. durch längere Trennung von den Eltern, emotionale Vernachlässigung bzw. Unterdrückung oder eine unsichere Bindung bzw. fehlende Unterstützung. Später z.B. durch ungesunde Allianzen zwischen einem Elternteil und dem Kind oder Erfahrungen, bei denen das Schulkind aus Gruppen ausgegrenzt bzw. permanent beschämt wurde.

 

Verlust von Selbstanteilen und Ressourcen

 

Diese traumatischen Erfahrungen prägen uns in besonderem Maße und führen dazu, dass wir den Zugang zu wichtigen Aspekten und Fähigkeiten unseres Selbstes verlieren oder sie nicht ausreichend entwickeln können. Eine der Folgen ist, dass wir später in unseren Beziehungen zu anderen Menschen bestimmte, oft schmerzliche Muster unbewusst wiederholen bzw. nicht auf wichtige Ressourcen zur Bewältigung zugreifen können.

 

Body Ego

 

Das Kind erlebt sich besonders in der frühen Kindheit in der Beziehung zu seiner Außenwelt vor allem über seinen Körper (Body Ego), also über seine Körperem­pfindungen, seine Bewegungen sowie seine Emotionen. So kommt dem „Body Ego“ auch eine zentrale Rolle bei der Verarbeitung traumatischer Erfahrungen in dieser Zeit zu.

 

Entwicklung spezifischer Charakter Strukturen und individueller Haltungen

 

In diesem Training lernen Sie, wie das Kind durch die sich entwickelnde Psychomotorik und den voluntären Einsatz von Muskeln und Bewegung auf entwicklungs­spezifische Herausforderungen reagiert. Ein besonderer Fokus liegt hierbei auf dem Verständnis, wie Muskeltonus und eine spezifische Haltung (z.B. „Bauchpresse) eingesetzt werden, um überwältigende Emotionen körperlich zu regulieren. Je nach Muskeltonus bilden sich entsprechend unterschiedliche „Haltungen“ heraus, eine eher resignierte (hypotone) oder eine eher kontrollierte (hyper­tone), die jeweils einen anderen, spezifischen therapeu­tischen Ansatz erfordern.

 

Ressourcenaktivierung

 

Ein wesentliches Ziel des Trainings ist, Ihnen präzise zu veranschaulichen, wie unbewusste Ressourcen der individuellen Körperstruktur und Haltung einer Person wieder lebendig gemacht und eingesetzt werden können, um traumatisches Erleben zu überwinden.

 

Fortbildungsziel und Zielgruppe

 

Das Curriculum besteht darin, Ihnen die Fähigkeit zu vermitteln, Entwicklungs­traumata und die entsprechenden verkörperten Charakterstrukturen und Haltungen präzise zu erkennen. Das ermöglicht Ihnen, in die entsprechende emotionale Resonanz zu Ihrem Klienten zu treten sowie die jeweiligen charakterlichen Ressourcen optimal in den Heilungsprozess mit einzubeziehen.

 

Darüber hinaus gibt Ihnen diese Fortbildung eine Vielzahl von spezifischen Körperübungen und Techniken an die Hand sowie das Wissen, genauer, effektiver und wirksamer mit den Traumatisierungen Ihrer Klienten arbeiten zu können.

 

Dieses Jahrestraining ist ein fortlaufendes, praxisorientiertes Fortbildungs­seminar in 6 Blöcken und richtet sich besonders an Psychologen, Trauma- und Körper­psy­cho­therapeuten, aber auch an Praktizierende anderer Heilberufe wie Heilprak­tiker, Osteopathen usw.

 

Neue, heilsame Beziehungserfahrungen

 

Gemeinsam lernen wir in der Gruppe wie unter Einbeziehung des Körpers mittels spezifischer Übungen, sprich der bewussten, nachspürenden Bewegung im Kontakt mit einem empathischen Gegenüber, neue, heilsame Beziehungserfahrungen möglich werden. Neuere neurobiologische Untersuchungen bestätigen, dass der verkörperte, emotional kongruente menschliche Kontakt das wesentliche Heilmittel in der Therapie darstellt.

 

 

Das beste Medikament ist der Mensch“ – Joachim Bauer

 


Termine für das nächste Training siehe oben